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Apostel Paulus in Ephesus


Lage:

Ephesus liegt an der Ägäis-Küste der Türkei. Ephesus liegt etwa 75 km südlich von Izmir und 3 km von der Kleinsadt Selcuk.

Anreise:

Ephesus kann über die internationalen Flughäfen Izmir und Bodrum angeflogen werden. Über den Seehafen von Kusadasi ist Ephesus auch auf dem Seeweg erreichtbar. Von den Touristenzentren Marmaris, Bodrum und Samos werden Tagesausflüge nach Ephesus mit Busen (ab Samos mit Fähre und Bus) angeboten. In der Kombination mit Pamukkale wird Ephesus auch als
Zwei-Tages-Ausflug an Antalya angeboten.

Geschichte:

Die Gegend um Ephesus ist bereits seit dem 14. Jahrhundert v. Chr. besiedelt. Die Stadt ist von griechischen Siedlern gegründet worden. Der Legende nach ist Ephesus von Androklos, einem athener Prinzen gegründet worden. Eine andere Legende spricht den Amazonen die Gründung zu.

Die Stadt ist im 6. Jahrhundert von dem lykischen König König erobert worden.
Dieser lies ab 560 v. Chr. einen Artemistempel bauen. Die Bauzeit hat zwischen
150 und 200 Jahren gelegen. Der Artemistempel zählte nach seiner Fertigstellung zu den sieben Weltwundern der antiken Welt. Der Artemistempel ist am 15. Juli 356 v. Chr. durch einen Attentäter niedergebrannt worden. Der 15.Juli 356 v. Chr. ist zufällig auch das Geburtsdatum Alexander des Großen.

Seit dem Jahr 133 v. Chr. gehört die Ephesus zum römischen Reich und ist Hauptstadt der Provinz Asia.

Um das Jahr 100 n. Chr. erreicht Ephesus seine Blüte. In dieser Zeit leben ca. 500.000 Menschen in der Stadt. Ephesus ist nach Rom und Athen die drittgrößte Stadt der Zeit.

Die Goten haben Ephesus im Jahr 262 n. Chr. verwüstet. Von diesem Schlag hat sich die nie mehr erholt. Unter byzantinischer Herrschaft verliert die Stadt immer mehr an Bedeutung, bis die Siedlung 700 n. Chr. aufgegeben wird.

Sehenswürdigkeiten:

Das gesamte Gelände der ehemaligen Stadt Ephesus ist ein großer historischer Park.
Hier kann man, wie in keiner anderen Ruinenstadt das Leben der Antike mit ihren Höhen und tiefen nachvollziehen. Die absoluten Hauptattraktionen auf dem Gelände sind das Amphitheater, welches ca. 40.000 Zuschauern immer noch Platz bietet, und die große Bibliothek, die sich
fast 20 m vor einem in die Höhe reckt. Das Amphitheater ist bis in die 1990 er Jahre für Konzerte genutzt worden. Bei einem Konzert von „Sting“ ist jedoch der obere Rand ins rutschen geraten und ist aufwendig restauriert worden. Seit dem ist Rock aus dem Amphitheater verbannt und es werden lediglich Folkloredarbietungen aufgeführt.

In der näheren Umgebung ist die Siebenschläfer Grotte eine Pilgerstätte, die man besucht haben sollte. Der Überlieferung nach, sind in der Grotte sieben Junge Christen eingemauert worden, da sie nicht vom christlichen Glauben sich abwenden wollten.
Durch einen Zufall ist die Grotte 195 Jahre später wieder geöffnet worden und die sieben Schlafenden sind erwacht.

Etwas außerhalb der antiken Stadtgrenzen sind die Rest des Artemistempels zu besichtigen.

Eine weitere Pilgerstätte ist das Marienhaus bei Ephesus. Einer nicht testamentarischen Überlieferung nach, ist dies das Haus in dem die Jungfrau Maria nach ihrer Flucht aus Jerusalem ihre letzte Ruhe gefunden hat. Die Fundamente des Hauses sind aufgrund der Vision der deutschen Nonne Anna Katharina Emmerichs gefunden worden.

Das Wirken des Apostel Paulus in Ephesus:

Von Korinth aus segelt der Apostel Paulus auf seiner zweiten Missionsreise über Ephesus nach Caesarea. In Ephesus verlassen ihn seine beiden Begleiter Aquilla und Priscilla.

Ephesus ist vom Apostel Paulus auf seiner dritten Missionsreise etwa 52 bis 53 n. Chr. länger besucht worden. Der Apostel Paulus hat hier eine Gemeinde gegründet, an die er später auch geschrieben hat. In Ephesus hat der Apostel Paulus seinen 1. Korintherbrief verfasst.