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Apostel Paulus auf Malta


Lage:

Malta ist ein ein Archipelagos im östlichen Mittelmeerbecken. Die maltesischen Inseln befinden sich 90 km von Sizilien, östlich von Tunesien und nördlich von Lybien.

Malta besteht aus den Insel Malta, Gozo, Comino, Cominotto, Filfla und die Apostel Paulus Insel.

Anreise:

Über den internationalen Linienflug- und Charterflughafen von Malta in der nähe der Inselhauptstadt Valetta. Der Flughafen wird von ganz Europa angeflogen. Er ist das Drehkreuz der Fluggesellschaft Air Malta.

Valetta ist auch der Hauptfährhafen von Malta.

Allgemeine Informationen:

Die Hauptstadt Valetta ist nicht die größte Stadt auf er Insel. Die Größte Stadt auf Malta ist Birkirkara.

Auf Malta ist Maltäsisch und Englisch Amtssprache. Maltäsisch ist eine Semitische Sprache, welche in der arabischen wurzelt, und viele italienische Lehnworte enthält.

Bevölkerung:

Die maltesische Bevölkerung ist sehr homogen. Von den offiziell registrierten Einwohnern sind 95% Maltesen und 5% Briten. Malta hat durch seine Lage im südlichen Teil Europas Probleme mit illegalen Einwandern.

Politik:

Malta ist eine parlamentarische Demokratie mit Mehrheitswahlrecht. Auf Malta dominieren die sozialdemokratische und die konservative Partei.

Große Städte:

Bei den maltäsischen Städten von großen Städten zu sprechen ist etwas übertrieben. Die größte Stadt auf den Inseln hat etwa 22.000 Einwohner. Die größten Gemeinden sind Birkirkara, Qormi, Mosta, Zabbar, Victoria, Sliema und San Gwann.

Mit etwas mehr als 7000 Einwohnern ist Valetta die kleinste Hauptstadt der EU.

Geschichte:

Die maltesischen Inseln sind seit etwa 8500 Jahren besiedelt. Seit 5500 Jahren werden auf Malta freistehende Gebäude errichtet.

Um das Jahr 700 v. Chr. ist Malta von den Phoeniziern besiedelt worden und als Außenposten im Mittelmeer genutzt worden.

Etwa 400 v. Chr. erobern zunächst die Karthager und 218 v. Chr. die Römer die maltesichen Inseln.

Bei der Teilung des römischen Reiches ist Malta, obwohl es so weit im Westen liegt an das byzantinische Ostreich gegangen. Malta ist ist bis 870 n. Chr. trotz eines kurzzeitigen Vandaleneinfalles oströmisch geblieben.

Die Araber erobern Malta 870 n. Chr. und betreiben auf der Insel ein gut funktionierendes Agrarsystem.

1091 n. Chr. ist Malta von den sizilianischen Normanen erobert worden. Die Inseln sind 1283 von den Aragoniern erobert worden. 1530 schenkt der spanische König Karl V. von Spanien die Inseln dem Johanniterorden, welcher 1522 von Rhodos vertreiben worden ist. Seit dem tragen die Johanniter den Namen Malteser.

Durch immer wieder kehrende Angriffe des Osmanen haben die Malteser die Insel sehr stark befestigt und haben so die Möglichkeit genutzt alle Angriffe abzuwehren.

Auf seinem Weg nach Ägypten hat Napoleon Malta 1798 eingenommen. Bereits 1800 ist Napoleon von den Engländern wieder von Malta vertrieben worden. Seit 1814 ist Malta englische Kolonie.

Malta erhält 1964 seine Unabhängigkeit von Groß Britannien, ist aber nach wie vor Mitglied des Commonwealth.

Seit dem 01. April 2004 ist Malta das kleinste EU Mitglied

Sehenswürdigkeiten:

In Xaghra befindet sich eine der wichtigsten Ausgrabungsstätten der Welt. Die Ggantija Tempel sind um 3600 v. Chr. erbaut worden. Die Tempelanlage besteht aus riesiegen Megalithen.
Die Anlage gehört zum UNESCO Weltkulturerbe.

Auf den Resten eines Dorfes ist in der Zeit um 3600 v. Chr. ein drei bögiger Tempel erbaut worden. Die Anlage, welche auch zum Weltkulturerbe gehört liegt bei der Stadt Skorba.

Das Hal Saflieni Hypogeum ist ein interessantestes Beispiel für das in die Erde bauen.
Bereits um 3300 v. Chr. sind ist das erste Untergeschoss mit seinen Gängen und Hallen gebaut worden. Bis 2500 v. Chr. folgten zwei weitere Ebenen. Die dritte ebene befindet sich 10,5 m unter der Erde.

Bereits 1980 ist die Inselhauptstadt Valetta zum Weltkulturerbe erklärt worden. Florenz ist diese Ehre zum Beispiel erst 1982 zu Teil geworden. Die mittelalterliche Altstadt von Valetta wird von der Malteserordenburg überragt.

Das Wirken des Apostel Paulus auf Malta:

Das wirken des Apostel Paulus auf Malta ist sehr umstritten. Wenn der Apostel Paulus tatsächlich auf Malta gewesen ist, ist es auf der Überfahrt von Caesarea nach Rom gewesen. Lukas beschreibt in der Apostelgeschichte den Ort so: „Als aber die vierzehnte Nacht kam, seit wir in der Adria trieben, wähnten die Schiffsleute um Mitternacht, sie kämen an ein Land. „ Apg 27, 27. und „Als wir gerettet waren, erfuhren wir, dass die Insel Malta heißt“ Apg 28,1

In der Altgriechischen Urschrift der Bibel erfährt der Apostel Paulus, das die Insel Meliti heißt.
Der Name wird in der Lateinischen Bibel als Militene aufgeführt.

Der Umstand, das Malta nicht in der Adria liegt (Apg 27,27) macht es unwarscheinlich, das der Apostel Paulus tatsächlich auf Malta gewesen ist. Eine Theorie besagt, das die Johanniter den Ort des Schiffbruches an „ihre“ Insel gelegt haben, um ihr religiösen und historischen Glanz zu verleihen.

Auf Malta gibt es die so genannte St. Pauls Bay in der sich der Schiffbruch ereignet haben soll.