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Apostel Paulus in Griechenland


Lage:

Griechenland liegt im Südosten Europas an der Südspitze der Balkan-Halbinsel. Griechenland hat direkt Grenzen zu Albanien, der ehemaligen Juguslawischen Teilrepublik Mazedonien, Bulgarien und der Türkei. Auf dem Seeweg ist Griechenland mit Italien verbunden.

Anreise:

Griechenland ist aus Mitteleuropa am besten mit dem Flugzeug zu erreichen. Griechenland hat drei internationale Linienflughäfen. Athen, Thessaloniki und Kavala. Im Sommer werden auch noch einige Flughäfen wie zum Beispiel Heraklion, Korfu und Rhodos von Charterfluggesellschaften angeflogen.

Von den italienischen Häfen Triest, Venedig, Ancona, Bari und Brindisi werden Patras und Igoumenitsa mit Autofähren angefahren. Des weiteren bestehen Fährverbindungen zwischen Piräus, Thessaloniki und Kavala nach Istanbul.

Es besteht auch die Möglichkeit Griechenland komplett auf dem Landweg anzufahren. Die Variante über den ganzen Balkan ist jedoch nicht zu empfehlen.

Allgemeine Informationen:

Die Preise für Taxis sind in Griechenland regional unterschiedlich. Auf Inseln wie zum Beispiel Korfu hat man ein ähnliches Preisniveau wie in Deutschland. In Thessaloniki hingegen, wenn man mit mehreren unterwegs ist, ist es eine Überlegung wert, ob das Taxi nicht günstiger kommt. Schon beim einsteigen kann man sich als Tourist outen ohne auch nur einen Ton gesagt zu haben. Das Anschnallen lässt daran keinen Zweifel. Da in Griechenland inzwischen zumindest offiziell eine Anschnallpflicht besteht, vermeiden die Taxifaher Diskussionen. Gerne gesehen ist es jedoch nicht.

Wenn man Thessaloniki in der Weihnachtszeit, die in Griechenland bis zum sechsten Januar geht, besucht oder zum orthodoxen Osterfest, kommt ein weiterer Zuschlag hinzu. Das sogenannte „Doro“ (Geschenk), was jedoch nicht auf freiwilliger Basis abzuführen ist sondern verpflichtend. Man sollte, gerade wenn man die Stadt nicht kennt, vermeiden Preisabsprachen zu treffen, welche ein ausgeschaltetes Taximeter beinhalten. In ganz Griechenland ist es üblich, dass Personen am Strassenrand stehen und ein Taxi heranrufen.

In ganz Griechenland gibt es ein sehr gut ausgebautes Bussystem (K.T.E.L). Man kommt innerhalb von maximal 24 Stunden von jedem zu jedem Punkt Griechenlands mit dem Bus; selbst auf die Inseln, da die Buse auch auf die Fähren fahren. Inzwischen sind die Buse sogar meistens pünktlich.

Bevölkerung:

Da die Volkszugehörigkeit nicht offiziell erfasst wird, können die Anteile jeweils nur geschätzt werden. In Griechenland leben in etwa 86% Griechen, 6% Pomaken, 5% Albaner
und 3% Einwanderer aus den ehemaligen Sowjietrepubliken.

Politik:

Griechenland ist seit 1975 eine parlamentarische Demokratie und seit 1981 Mitglied der EU.

Große Städte:

Die größten Städte in Griechenland sind Athen, Thessaloniki, Patras, Pireäus und Heraklion.
Ein Kuriosum stellt dar, das die australische Stadt Sydney mit ca. 500.000 griechischen Einwohnern, die drittgrößte griechische Stadt wäre.

Geschichte:

Die erste Hochkultur in Griechenland sind die Minoer auf der Insel Kreta gewesen.
Die ersten minoischen Spuren gehen auf ca. 3700 v. Chr. zurück. Ihre Blüte erreichte die minoische Kultur kurz vor ihrem Untergang 1600 v. Chr.

Die nächste Hochkultur ist die mykenische gewesen. Die Mykener haben sich aus den eingewanderten griechischen Urvölkern Ionier, Archäer, Thrazier und Makedonen entwickelt.
Die mykenische Hochphase geht bis ca. 1000 v. Chr.

Ab ca. 700 v. Chr. fangen die Griechen an, den kompletten Mittelmeerraum zu kolonialisieren.
So sind Städte wie Neapel, Marseille, Nizza, Catania und Side griechische Gründungen.

Ab dieser Zeit entwickeln sich auch die griechischen Stadtstaaten. Ab 492 v. Chr. beginnen die Perserkriege von denen es drei gibt. Erst Alexander der Große beendet den alten Zwist indem er das Perserreich erobert. Zum Zeitpunkt des Todes von Alexander dem Großen hat Griechenland seine größte Ausdehnung erreicht. Unter den Dyadochen wird das Reich aufgeteilt.

Bis 146 v. Chr. haben die Römer ganz Griechenland erobert. Den Griechen ist im römischen Reich eine Vorzugsbehandlung zugekommen. Sie würden meist in der Ausbildung als Lehrer eingesetzt.

Bei der Teilung des römischen Reichen ist Griechenland an das Oströmische Reich gegangen. Als eine der letzten Städte ist Thessaloniki am 29. Mai 1430 von den Osmanen erobert worden.
Auf den Tag genau 23 Jahre später, wird Konstantinopel von den Osmanen erobert und somit ist auch formell das byzantinische Reich aufgelöst.

Am 23. März 1821 (Nationalfeiertag ist der 25. März) rufen die Griechen die Revolution gegen das osmanische Reich aus. Völkerrechtlich wird Griechenland 1830 von dem osmanischen Reich unabhängig.

Bis 1923 hat Griechenland durch Verhandlungen und Kriege weitere Landgewinne und gegenüber dem osmanischen Reich errungen. 1947 Ist der Dodekanes mit der Insel Rhodos von den Italienern als Kriegsentschädigung an Griechenland gegangen. Seit dem besitzt Griechenland seine heute Größe

Sehenswürdigkeiten:

Griechenland ist einmal als das größte Freilichtmuseum der Welt bezeichnet worden.
Dementsprechend gibt es sehr viele Sehenswürdigkeiten in Griechenland.

Abgesehen von den bedeutenden Sehenswürdigkeiten in Athen und Thessaloniki
lohnt es sich z. B. den kleinen Ort Kobitsi in Thessalien aufzusuchen. In dem Ort sind die weltberühmten Meteora Klöster zu bewundern.
Die Meteora Klöster sind zwischen dem 10. und 14. Jahrhundert n. Chr. entstanden.

Eine weitere Klosteranlage ist der Berg Athos. Athos ist der dritte „Finger“ der Halbinsel Chalkidiki im Norden von Griechenland. Frauen ist der Zutritt zu den Klöstern nicht gestattet, Männer müssen bei der Botschaft der autonomen Mönchsrepublik Athos in Thessaloniki ein Visum beantragen. Ohne Visum und auch als Frau kann man die Klöster auf einer Bootsfahrt entlang Athos sehen. Ausgangspunkt der Bootstouren ist Ouranoupolis (Himmelsstadt). Fernglas nicht vergessen, da ich das Ausflugsboot den Klöstern auf nicht weniger als 200 m nähert.

Auf der Insel Rhodos ist der Großmeisterpalast der Johanniter ein absolutes Muss.
Über der auch sehr sehenswerten Altstadt thront hier die Burg aus dem 14. Jahrhundert und zeugt von der 200-jährigen Besitznahme durch die Johanniter.

Insgesamt lohnt sich als Sehenswürdigkeit eine Rundreise auf dem Peloponnes.
Auf dem Peloponnes sind antike Städte wie Epidaurus, Olympia, Sparta, Mykene und Argos zu sehen.
Aus byzantinischer Zeit sind die Orte Methoni, Koroni, Monemvasia und Mistras bedeutend.
Mit Nafplio kann man sowohl einen der schönsten Häfen Griechenlands als auch die erste Hauptstadt nach der Unabhängigkeit von den Osmanen sehen. Die größte Hängebrücke Europas kann man zwischen Rio und Antirio überqueren. Was auf keiner Rundreise fehlen darf, ist der Blick auf den Isthmus von Korinth.